Vortrag: Was tun bei Knieschmerzen?

Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen

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Datum/Zeit
Mi, 27. September
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Krankenhaus Rotthalmünster


Vortrag: Was tun bei Knieschmerzen?
Referent: Chefarzt Dr. med. Thomas Skrebsky

Schmerzen im Knie

Die Altersentwicklung in Deutschland mit einer erfreulichen Steigerung der Lebenserwartung hat dazu geführt, dass der Gelenkverschleiß unter anderem des Kniegelenks eine immer größer werdende Bedeutung gewinnt. So leiden etwa zehn Millionen Deutsche an Arthrose. Die Betroffenen haben oft einen langen Leidensweg hinter sich, bis sie sich zu einer OP entschließen. Sind Knochen und Knorpel zu stark angegriffen, ist in zahlreichen Fällen ein künstlicher Ersatz, eine sogenannte Endoprothese, notwendig.

Heutzutage ist der Ersatz eines geschädigten Kniegelenks ein sehr häufig und erfolgreich durchgeführter Eingriff, der die Lebensqualität der Betroffenen wieder deutlich steigert. In Deutschland werden jährlich über 200.000 künstliche Gelenke implantiert.

Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky informiert

Dr. Thomas Skrebsky, Chefarzt der Abteilung Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin, informiert über die verschiedenen Möglichkeiten des Kniegelenkersatzes. Der Vortrag findet am Mittwoch, 27. September, um 18 Uhr im Raum 1+2 (UG) im Krankenhaus Rotthalmünster statt. Im Anschluss an die Veranstaltung steht Dr. Skrebsky für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag ist kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Moderne Endoprothetik  drei Fragen an Dr. Skrebsky

Wann ist der Ersatz durch eine Endoprothese angeraten?
Dr. Skrebsky: „Den Zeitpunkt, die Implantation einer Gelenksendoprothese bzw. einen Oberflächenersatz im Knie vorzunehmen, stellt der Patient selbst. Das heißt, der Zeitpunkt ist, mit ein paar Ausnahmen, von seinem eigenen Leistungsdruck abhängig. Ich als Operateur stelle die medizinische Indikation aufgrund der Beschwerden des Patienten, aufgrund des Untersuchungsergebnisses und der bildgebenden Diagnostik, sprich Röntgenaufnahmen und in Ausnahmefällen Kernspintomographie.“

Wie schwerwiegend ist so eine Operation?
Dr. Skrebsky: „Die Implantation einer Knie-Totalendoprothese ist mittlerweile eine Routine-Operation. Nichtsdestotrotz ist sie schon als größerer Eingriff zu bezeichnen, bei dem es in seltenen Fällen auch zu Komplikationen kommen kann. Die Belastung für den Patienten ist jedoch im Vergleich zu den früheren Jahren deutlich geringer.“

Wie lange dauert die Reha?
Dr. Skrebsky: „Die Rehabilitation ist auch abhängig von der primär körperlichen Verfassung des Patienten. Jüngere Patienten sind sicher schneller wieder mobil als betagte Patienten. Insgesamt muss aber von mindestens drei Wochen Aufenthalt in einer Rehabilitationseinrichtung ausgegangen werden.“

Der Vortrag findet in Kooperation mit der vhs Passau statt.

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