Für Ernstfall vorbereitet: Brandschutz-Übungen an Landkreiskliniken

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Nur eine Übung: Die Einsatzkräfte bergen eine verletzte Frau mit der Drehleiter vom Dach des Krankenhauses Wegscheid.

Nur eine Übung: Die Einsatzkräfte bergen eine verletzte Frau mit der Drehleiter vom Dach des Krankenhauses Wegscheid.

Nur eine Übung: Die Einsatzkräfte bergen eine verletzte Frau mit der Drehleiter vom Dach des Krankenhauses Wegscheid.

Ein Brand im Krankenhaus stellt eine große Herausforderung für die Klinikmitarbeiter sowie die alarmierten Einsatzkräfte dar: Viele Patienten, zum Teil nicht gehfähig, Verletzte, ein mehrstöckiges und verwinkeltes Gebäude. Um sich auf genau solche Ausnahmesituationen bestmöglich vorzubereiten, finden an den Standorten der Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen jährlich einsatzmäßige Großübungen mit den umliegenden Feuerwehren statt.

Assistenzärztin Kamila Dadashova übernahm die notärztliche Versorgung.

Assistenzärztin Kamila Dadashova übernahm die notärztliche Versorgung.

„Ziel ist es, die internen Alarmpläne für den Brandschutz, die Brandbekämpfung und den Notfall regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren“, erklärt Robert Grübl, Fachkraft für Arbeitssicherheit bei den Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen. Dabei werden vier Arten des betrieblichen Brandschutzes überprüft: der bauliche, anlagentechnische, organisatorische und abwehrende Brandschutz. Enorm wichtig ist es, dass die aktiven Feuerwehren die Örtlichkeiten sowie alle Zugänge und Fluchtwege genau kennen.

Daher fanden kürzlich wieder zwei Großübungen statt: Eine am Krankenhaus Wegscheid und eine am Krankenhaus Rotthalmünster. In Wegscheid waren 114 Feuerwehrleute aus Bayern und Österreich im Einsatz. Bei der Übung galt es, 19 „Verletzte“ aus dem brennenden Gebäude zu bergen und zu retten. Assistenzärztin Kamila Dadashova übernahm die Rolle der Notärztin, die am Eingang des Krankenhauses Wegscheid auf die geborgenen Verletzten wartete. Am Krankenhaus Rotthalmünster wurde mit 100 Feuerwehrkräften von sieben Einsatzstellen geprobt. Das Szenario: Ein Brand im fünften Obergeschoss mit acht „Verletzten“, darunter Menschen sowie Puppen.

Fazit: Beide Großübungen liefen professionell und gut organisiert ab. Alle Beteiligten arbeiteten ruhig, besonnen und vor allem sehr gut zusammen. Besonders überzeugend war auch das gezielte und fachliche Können der Einsatzkräfte. Für die enge Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Feuerwehren dankt Peter Plattner, Brandschutzbeauftragter der Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen, ganz herzlich.

Übung unter Realbedingungen am Krankenhaus Rotthalmünster: Die Feuerwehr Bad Füssing bei einer Rettung aus dem vierten Stock (links), währenddessen sind im Gebäude die Atemschutzträger der Feuerwehr Rotthalmünster im Einsatz (rechts).

Übung unter Realbedingungen am Krankenhaus Rotthalmünster: Die Feuerwehr Bad Füssing bei einer Rettung aus dem vierten Stock (links), währenddessen sind im Gebäude die Atemschutzträger der Feuerwehr Rotthalmünster im Einsatz (rechts).