Spezialisten für Endoprothetik

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Überwachungsaudit bestätigt hohe Qualität der Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Krankenhäusern Rotthalmünster und Vilshofen (Foto: F. Richter)

Überwachungsaudit bestätigt hohe Qualität der Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Krankenhäusern Rotthalmünster und Vilshofen

Die beiden Hauptverantwortlichen des Endoprothetikzentrum Passau Land, Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger (Krankenhaus Vilshofen) und Chefarzt Dr. med. Skrebsky (Krankenhaus Rotthalmünster) im Gespräch. (Foto: F. Richter)

Sie sind Spezialisten für Endoprothetik: Die beiden Hauptverantwortlichen des Endoprothetikzentrum Passau Land, Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger (Krankenhaus Vilshofen) und Chefarzt Dr. med. Skrebsky (Krankenhaus Rotthalmünster). (Foto: F. Richter)

Die Implantation künstlicher Gelenke gehört bundesweit zu den am häufigsten durchgeführten Operationen. Mittlerweile werden jährlich rund 400.000 künstliche Gelenke – auch Endoprothesen genannt – eingesetzt. Um die Qualität solcher Eingriffe sicherzustellen, hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) Qualitätskriterien definiert, um eine quaIitativ hochwertige Durchführung solcher Eingriffe sicherzustellen. Um das Zertifikat Endoprothetikzentrum zu erhalten, muss sich eine Abteilung einer unabhängigen Prüfung unterziehen, bei der sämtliche Abläufe in der Klinik vom Erstkontakt mit dem Patienten bis zur Reha-Organisation und Nachbehandlung, sowie die Patientensicherheit und das optimale Operationsergebnis bewertet werden.

Die Hauptoperateure des EPZ am Krankenhaus Vilshofen (v.l.) Oberarzt Dr. Gerald Moser, Oberarzt MUDr. Miroslav Stur, Leiter des EPZ Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger, Leitender Arzt Dr. Martin Kleimann sowie Oberarzt Dr. Stephan Koenig. (Foto: F. Richter)

Die Hauptoperateure des EPZ am Krankenhaus Vilshofen (v.l.) Oberarzt Dr. Gerald Moser, Oberarzt MUDr. Miroslav Stur, Leiter des EPZ Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger, Leitender Arzt Dr. Martin Kleimann sowie Oberarzt Dr. Stephan Koenig. (Foto: F. Richter)

Diese Überprüfung haben die Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Vilshofen (Leitung Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger) und Rotthalmünster (Leitung Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky) in Zusammenarbeit mit der orthopädischen Praxis PD Dr. Dr. habil. Jurka Träger in Passau auch in diesem Jahr wieder erfolgreich bestanden und dürfen sich auch weiterhin „Endoprothetikzentrum Passau Land“ nennen. Mitbeteiligt an der Zertifizierung sind das Gesundheitsministerium, die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, die Berufsverbände und der Spitzenverband der Krankenkassen.

Die Hauptoperateure des EPZ am Krankenhaus Rotthalmünster (v.l.) Leitender Oberarzt Dr. Matthias Haun, Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky und Belegarzt PD Dr. Dr. habil. Jurka Träger. (Foto: F. Richter)

Die Hauptoperateure des EPZ am Krankenhaus Rotthalmünster (v.l.) Leitender Oberarzt Dr. Matthias Haun, Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky und Belegarzt PD Dr. Dr. habil. Jurka Träger. (Foto: F. Richter)

Moderne Endoprothetik

Wer sich in einem zertifizierten Endoprothetikzentrum (EPZ) behandeln lässt, darf optimierte Abläufe erwarten und begibt sich in die Hand ausgewiesener Spezialisten, die jede Operation begleiten. Erfahrene Operateure und Teams sowie Medizin auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zählen zu den Prüfkriterien der Zertifizierungsstelle. „Voraussetzung für Qualität sind eine sorgfältige Planung des Eingriffs, standardisierte Abläufe vor, während und nach der Operation und eine auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Ausstattung mit Personal und Medizintechnik. Die Patientenzufriedenheit spiegelt ein Fragebogen wider, der bei der Entlassung ausgefüllt wird.

Ob ein Kunstgelenk problemlos funktioniert, hängt von vielen Faktoren ab. „Maßgeblich ist die Erfahrung und Routine des Operateurs“, so Chefarzt Dr. Rieger, der das Endoprothetikzentrum  Passau Land leitet. Wichtiger Bestandteil der Zertifizierung sei auch der Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen, der Standard bei der Weiterbildung und vor allem, wie viel Routine die Ärzte und das OP-Personal haben. „Die abteilungsübergreifende Kommunikation rund um den aktuellen Zustand eines Patienten kann entscheidend für therapeutische Fortschritte und Erfolge sein. Damit ist vor allem die gute Zusammenarbeit mit der Physiotherapie und die ambulante oder stationäre Rehabilitation nach der Operation gemeint“, ergänzt sein Kollege aus Rotthalmünster, Chefarzt Dr. Skrebsky.

Drei Fragen an die Chefärzte Dr. Rieger und Skrebsky:

Was bringt eine Zertifizierung dem Patienten?
Dr. Rieger: Der Patient kann sich bei einem Endoprothetikzentrum darauf verlassen, in erfahrenen Händen zu sein und dass alle Prozesse auf seinen speziellen Fall optimiert sind.

Was bringt sie dem Krankenhaus?
Dr. Rieger: Mit der Zertifizierung wird deutlich, dass wir nicht nur Qualität erzeugen, sondern auch vor einer unabhängigen Prüfgesellschaft jährlich nachweisen können. Dieser Nachweis hebt uns von Mitbewerbern ab und macht unsere Häuser zukunftssicher.

Was zeichnet das EPZ Passau Land aus?
Dr. Skrebsky: Es wurde mit dieser hausübergreifenden Kombination eine einzigartige, gemeinsame Struktur geschaffen. Wir sind sehr stolz, dass die gute Qualität unserer täglichen Arbeit auf diese Weise bestätigt wird und wir klar als Zentrum, das sich auf Gelenkersatz spezialisiert hat, wahrgenommen werden.

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