Zertifizierte Spezialisten für Gelenkersatz

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Die beiden Hauptverantwortlichen des zertifizierten Endoprothetikzentrums: Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger (r.) und Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky.

Erneute Auszeichnung als Endoprothetikzentrum bestätigt hohe Qualität der Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin an Krankenhäusern Vilshofen und Rotthalmünster

Die beiden Hauptverantwortlichen des zertifizierten Endoprothetikzentrums: Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger (r.) vom Krankenhaus Vilshofen und Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky vom Krankenhaus Rotthalmünster.

Die beiden Hauptverantwortlichen des Endoprothetikzentrums: Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger (r.) vom Krankenhaus Vilshofen und Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky vom Krankenhaus Rotthalmünster.

Jährlich werden in Deutschland rund 400.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke – sogenannte Endoprothesen – implantiert, damit Betroffene sich wieder schmerzfrei bewegen können. Um eine hohe Qualität der komplexen Eingriffe sicherzustellen, hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) spezifische Qualitätskriterien definiert. Diese erfüllen die Abteilungen für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin am Krankenhaus Vilshofen (Leitung Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger) und Rotthalmünster (Leitung Chefarzt Dr. Thomas Skrebsky) in Kooperation mit der orthopädischen Praxis PD Dr. Dr. habil. Jurka Träger in Passau auch in 2017. Somit sind sie weiter als „EndoProthetikZentrum Passau-Land“ zertifiziert.

Und diese Auszeichnung bleibt nicht automatisch bestehen. Seit der Erstzertifizierung in 2015 müssen sich die Abteilungen jährlich erneut der unabhängigen Qualitätsprüfung unterziehen, in der sämtliche Abläufe in der Klinik bewertet werden: Vom Erstkontakt mit dem Patienten bis zur Reha-Organisation und Nachbehandlung sowie die Patientensicherheit und das optimale Operationsergebnis. Mitbeteiligt an der Zertifizierung sind das Gesundheitsministerium, die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, die Berufsverbände und der Spitzenverband der Krankenkassen.

Moderne Endoprothetik

Wer sich in einem zertifizierten Endoprothetikzentrum (EPZ) behandeln lässt, darf optimierte Abläufe erwarten und begibt sich in die Hand ausgewiesener Spezialisten, die jede Operation begleiten. „Maßgeblich ist die Erfahrung und Routine des Operateurs“, so Chefarzt Dr. Rieger, der das EndoProthetikZentrum Passau-Land leitet. Wichtiger Bestandteil der Zertifizierung sei auch der Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen, der Standard bei der Weiterbildung und vor allem, wie viel Routine die Ärzte und das OP-Personal haben. „Die abteilungsübergreifende Kommunikation rund um den aktuellen Zustand des Patienten kann entscheidend für therapeutische Fortschritte und Erfolge sein. Damit sind insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Physiotherapie und die ambulante oder stationäre Rehabilitation nach der Operation gemeint“, ergänzt sein Kollege aus Rotthalmünster, Chefarzt Dr. Skrebsky.


Drei Fragen an die Chefärzte Dr. Rieger und Dr. Skrebsky:

Was bringt eine Zertifizierung dem Patienten?
Dr. Rieger: Der Patient kann sich bei einem Endoprothetikzentrum darauf verlassen, in erfahrenen Händen zu sein und dass alle Prozesse auf seinen speziellen Fall optimiert sind.

Was bringt das Zertifikat dem Krankenhaus?
Dr. Rieger: Mit der Zertifizierung wird deutlich, dass wir nicht nur Qualität erzeugen, sondern auch vor einer unabhängigen Prüfgesellschaft jährlich nachweisen können. Dieser Nachweis hebt uns von Mitbewerbern ab und macht unsere Häuser zukunftssicher.

Was zeichnet das EPZ Passau-Land aus?
Dr. Skrebsky: Es wurde mit dieser hausübergreifenden Kombination eine einzigartige, gemeinsame Struktur geschaffen. Wir sind sehr stolz, dass die gute Qualität unserer täglichen Arbeit auf diese Weise bestätigt wird und wir klar als Zentrum, das sich auf Gelenkersatz spezialisiert hat, wahrgenommen werden.

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