Symbol des friedlichen Miteinanders

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Unterstützten die Aktion tatkräftig: Initiatoren, Mitarbeiter des Krankenhauses Vilshofen, Mitglieder des Krankenhaus-Fördervereins, des Stadtrats und des Arbeitskreises Vilshofener Asylbewerber (AVA) sowie viele Flüchtlings-Familien.

Interkulturelle Frühlingsblumen-Pflanzaktion am Krankenhaus Vilshofen

Unterstützten die Aktion tatkräftig: Die Initiatoren, Mitarbeiter des Krankenhauses Vilshofen, Mitglieder des Krankenhaus-Fördervereins, des Stadtrats und des Arbeitskreises Vilshofener Asylbewerber (AVA) sowie viele Flüchtlings-Familien.

Unterstützten die Aktion tatkräftig: Die Initiatoren, Mitarbeiter des Krankenhauses Vilshofen, Mitglieder des Krankenhaus-Fördervereins, des Stadtrats und des Arbeitskreises Vilshofener Asylbewerber (AVA) sowie viele Flüchtlings-Familien.

Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ veranstaltete die Vilshofener Initiative „Brücken für den Frieden“ letzten Donnerstag im Patientengarten des Krankenhauses Vilshofen eine Frühlingsblumen-Pflanzaktion. Ziel war es, Einheimische und in Vilshofen untergebrachte Flüchtlinge in Kontakt zueinander zu bringen und ein gutnachbarliches Miteinander wachsen zu lassen.

Werner Geiger (li.), ehemaliger Geschäftsführer und „Brücken für den Frieden“-Begründer, mit Hagos (re.) samt Frau Shewit und Tochter Hiyab aus Eritrea.

Werner Geiger (li.), ehemaliger Geschäftsführer und „Brücken für den Frieden“-Begründer, mit Hagos (re.) samt Frau Shewit und Tochter Hiyab aus Eritrea.

In Deutschland ist eine interkulturelle Gesellschaft gewachsen. Skeptiker meinen zwar, Vielfalt würde trennen und Konflikte auslösen. Dem gegenüber stehen jedoch Erfahrungen aus dem wirklichen Leben – wie die Veranstaltung im Krankenhausgarten symbolisch aufzeigen soll. „Das Zusammenleben von Menschen, die sich über viel mehr als ihre Herkunft identifizieren, ist der gesellschaftliche Normalfall und funktioniert besser als manche Scharfmacher es wahrhaben wollen“, eröffnet Werner Geiger, der Begründer der Vilshofener Initiative „Brücken für den Frieden“ und ehemaliger Geschäftsführer der Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen, die Aktion. Das gemeinsame Einpflanzen von 1.200 Frühlingsblumen-Zwiebeln unterschiedlicher Sorten soll die interkulturelle Vielfalt symbolisch sichtbar machen. Zudem setze man ein Zeichen dafür, dass ein friedliches und soziales Miteinander zwischen Einheimischen und Flüchtlingen möglich ist.

Der Initiator der Aktion, Helmut Dendl (re.), überreicht dem im Juni frisch gebackenen Papa, Bürgermeister Florian Gams, ein Blumenpflanzset für Töchterchen Isabella Luisa.

Der Initiator der Aktion, Helmut Dendl (re.), überreicht dem im Juni frisch gebackenen Papa, Bürgermeister Florian Gams, ein Blumenpflanzset für Töchterchen Isabella Luisa.

Eine Grundvoraussetzung dafür ist die gesellschaftliche Teilhabe. Insbesondere vor dem Hintergrund der letzten Bundestagswahl sei es wichtig, vor Ort Flagge zu zeigen. „Auch bei mir sitzt der Schock über das letzte Wahlergebnis tief“, erklärt der Vilshofener Bürgermeister und erste Vorsitzende des Krankenhaus-Fördervereins Florian Gams. „Seit mittlerweile fünf Jahren pflegen wir die Nachbarschaft mit den in Vilshofen untergebrachten Flüchtlingen und danken für die Durchführung dieser tollen Aktion“, freut er sich weiter. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung neben dem Förderverein des Krankenhauses auch vom Segl Hagebaumarkt in Vilshofen.

Die Krankenhaus-Mitarbeiter Tanja Deragisch (v.l.), Hedwig Brunner und Josef Mader helfen den Kindern beim Bepflanzen eines Beets.

Die Krankenhaus-Mitarbeiter Tanja Deragisch (v.l.), Hedwig Brunner und Josef Mader helfen den Kindern beim Bepflanzen eines Beets.