Psychosomatik: Station und Tagesklinik nehmen Betrieb wieder auf

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Um den hohen Anforderungen des Infektionsschutzes bestmöglich gerecht zu werden, wurden die Behandlungsangebote stark an die aktuelle Situation angepasst.

Die stationäre Psychosomatik am Krankenhaus Wegscheid ist seit dieser Woche wieder in Betrieb. Unter Einhaltung notwendiger Infektionsschutz- sowie Hygienemaßnahmen können Patienten, die besonders dringlich einer Therapie bedürfen, wieder stationär behandelt werden. “Wir wollen die Bewältigung akuter Krisen sowie eine Entlastung in Konfliktlagen durch Distanzierung vom Umfeld in jedem Fall ermöglichen”, so Chefarzt Dr. Hans-Joachim Schmitt.

Weiter kündigt der Chefarzt an, dass auch die Psychosomatische Tagesklinik Passau zum 4. Mai wieder öffnet – allerdings ebenfalls mit Einschränkungen. “Die Unterbringung der stationären Patienten erfolgt ausschließlich im Einzelzimmer und die Tagesklinik wird zunächst nur zu 60% ausgelastet”, erklärt Chefarzt Dr. Schmitt und ergänzt: “Gruppentherapien in Wegscheid finden mit max. fünf Teilnehmern unter Einhaltung des sozialen Abstands und mit der Pflicht zum Tragen des Mundschutzes sowie Auflagen zur Händedesinfektion statt.” Der Ausgang in der therapiefreien Zeit unterliege den allgemeinen Ausgangsbeschränkungen. In der Tagesklinik werden die Patienten halbtags, tageszeitlich getrennt voneinander, behandelt. Darüber hinaus werde auf gemeinsame Mahlzeiten verzichtet.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Tagesklinik in Passau zum 17. März auf Verordnung schließen, die stationäre Behandlung wurde zum Schutz der Patienten und in Vorbereitung auf hohe COVID-19-Fallzahlen schrittweise reduziert. Seitdem und noch bis zur Wiedereröffnung am 4. Mai ist die Tagesklinik im Sinne eines Krisentelefons erreichbar. Mittels Telefon- und Videosprechstunde werden Patienten, die sich in ambulanter Behandlung befinden oder aus der stationären Behandlung entlassen wurden und einer Nachsorge bedürfen, so weit wie aktuell möglich betreut.

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