Chefarzt-Vortrag: Therapie der Gelenkarthrose an Hüfte und Knie

Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen

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Datum/Zeit
Di, 13. September
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Krankenhaus Vilshofen - Zentrale Dienste


Referent: Chefarzt Dr. med. Hans-Otto Rieger, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Sportmedizin, Chirotherapie

Chefarzt Dr. med. Hans-Otto-Rieger (Unfallchirurgie, Orthopädie, Sportmedizin am Krankenhaus Vilshofen)

Vortrag über Behandlung der Hüft-/ Kniearthrose

Dr. Hans-Otto Rieger, Chefarzt der Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin am Krankenhaus Vilshofen und Leiter des EndoProthetikZentrums Passau-Land, informiert über die Therapie der Gelenkarthrose am Hüft- oder Kniegelenk.

Der Vortrag findet am Dienstag, 13. September um 18 Uhr, im Untergeschoss des Gebäudes Zentrale Dienste am Krankenhaus Vilshofen, Roseggerstr. 1 statt. Parkplätze vor dem Gebäude.

Die Teilnahme ist kostenlos. Es gilt die 1G-Regel (egal ob geimpft, genesen oder nicht, jeder muss negativen Test nachweisen). Beachten Sie bitte die Hinweise / Anmeldung weiter unten.

Arthrose – die häufigste aller Gelenkerkrankungen

Sehr oft sind Knie und Hüften von Arthrose betroffen. Ob eine Umstellung, Teilprothese oder Gelenkersatz die am besten geeignete Therapieform ist, hängt davon ab, wie weit der Verschleiß bereits fortgeschritten ist. Sind Knochen und Knorpel zu stark angegriffen, ist in zahlreichen Fällen ein künstlicher Ersatz, eine sogenannte Endoprothese, notwendig. Die Betroffenen haben oft einen langen Leidensweg hinter sich, bis sie sich zu einer OP entschließen.

Moderne Endoprothetik – drei häufige Fragen

Wann ist der Ersatz durch eine Endoprothese angeraten?
Chefarzt Dr. Rieger: “Der entscheidende Grund, der letztendlich zum Gelenkersatz führt, ist in meinen Augen eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bei radiologisch nachgewiesener Arthrose. Deutliche Zeichen, dass man tätig werden sollte, sind Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, die sich z. B. durch Physiotherapie nicht mehr ausgleichen lassen. Ein Beispiel: Die Schmerzen hindern den Patienten daran, sich selbst die Socken anziehen zu können. Ein ganz wichtiger Faktor bei der Entscheidung zur Operation ist aber auch der Ruheschmerz, der einem den Schlaf rauben kann.”

Wie schwerwiegend ist so eine OP?
Chefarzt Dr. Rieger: “Der künstliche Gelenkersatz ist einer der häufigsten Eingriffe in unserem Krankengut. Durch die Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum konnten wir nachweisen, dass die gesamten Abläufe – von der vorstationären Indikationsstellung bis zur Entlassung in die ambulante oder stationäre Reha – durchstrukturiert sind. Dazu zählt natürlich auch der operative Eingriff. Da sich die durchschnittlichen Operationszeiten zwischen 60 und 90 Minuten bewegen und minimalinvasive Zugänge eine schonende Operationstechnik ermöglichen, zählt der Gelenkersatz an Knie und Hüfte heutzutage nicht mehr zu den großen, belastenden Eingriffen.”

Wie lange dauert die Reha nach der OP?
Chefarzt Dr. Rieger: “In der Regel ist eine Reha-Dauer von drei Wochen anzusetzen. Da die Patienten erst aus der stationären Behandlung entlassen werden, wenn sie auf Stationsebene mobil sind und Treppen steigen können, ist eine Verlängerung der Reha über diese Zeit hinaus selten nötig.”

Hinweise zum Vortrag

  • Einlass ab 17:30 Uhr wegen Testnachweis-Kontrolle
  • Maskenpflicht: entweder FFP2 oder medizinischer Mund-Nasenschutz
  • Der Vortrag findet abhängig von öffentlichen Vorgaben statt
  • Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich: entweder online (weiter unten auf dieser Seite) oder telefonisch unter 08541/206-340

Anmeldung

Ich bringe ein negatives Testergebnis mit (Schnelltest / kein Selbsttest max. 24 Std. alt oder PCR-Test max. 48 Std. alt)