Examensfeier der Krankenpflegeschule 2019

Landkreis Passau GesundheitseinrichtungenAllgemein

Die 18 frisch gebackenen Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege Rotthalmünster. Mit auf dem Foto: Geschäftsführer Josef Mader (li.), Schulleiterin Stephanie Köck (2.v.l.), Bürgermeister Franz Schönmoser, stv. Landrat Klaus Jeggle (2.v.l.) und Pflegedienstleiter Roland Gibis (re.).

18 frisch gebackene Krankenpflegekräfte feiern ihren Abschluss an der Berufsfachschule für Krankenpflege Rotthalmünster

Die 18 frisch gebackenen Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege Rotthalmünster. Mit auf dem Foto: Geschäftsführer Josef Mader (li.), Schulleiterin Stephanie Köck (2.v.l.), Bürgermeister Franz Schönmoser, stv. Landrat Klaus Jeggle (2.v.l.) und Pflegedienstleiter Roland Gibis (re.).

Die 18 frisch gebackenen Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege Rotthalmünster. Mit auf dem Foto: Geschäftsführer Josef Mader (li.), Schulleiterin Stephanie Köck (2.v.l.), Bürgermeister Franz Schönmoser, stv. Landrat Klaus Jeggle (2.v.l.) und Pflegedienstleiter Roland Gibis (re.).

Vergangenen Freitagabend feierten 18 Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege (BFS) Rotthalmünster ihr bestandenes Examen. Insgesamt vier Absolventinnen haben im Jahreszeugnis mit der Note 1,5 und besser abgeschnitten und wurden dafür mit der Staatspreisurkunde ausgezeichnet. Schulleiterin Stephanie Köck freute sich sehr über den guten Gesamtnotendurchschnitt von 2,35. Noch erfreulicher sei laut Stephanie Köck jedoch, dass 13 Absolventen den Landkreiskliniken auch nach deren Ausbildung erhalten bleiben. Nach über 2.100 Stunden Theorie und weit über 2.500 Stunden Praxis in den verschiedensten Bereichen leisten künftig sieben Absolventen am Krankenhaus Rotthalmünster, fünf am Krankenhaus Vilshofen und eine am Krankenhaus Wegscheid ihren Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Es ist ein Beruf, der einem viel abverlangt, aber noch viel mehr gibt.Josef Mader, Geschäftsführer
Zum bestandenen Examen gratulierte der Geschäftsführer der Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen, Josef Mader, herzlichst und betonte, wie stolz er auf die Absolventen sei, denn die Ausbildung sei nicht einfach gewesen und zitierte Mark Twain: „Zum Erfolg gibt es keinen Aufzug, man muss die Treppe nehmen.“ Er gratulierte herzlich zu dem Beruf, den sich die Absolventen ganz bewusst ausgesucht haben, denn: „Es ist ein Beruf, der einem viel abverlangt, aber noch viel mehr gibt.“ Wofür es sich tagtäglich lohnt den Pflegeberuf zu ergreifen, brachte Josef Mader in einem Zitat einer Krankenpflegekraft auf den Punkt: „Wir machen das für jedes gesprochene und gezeigte Danke, für all die Situationen, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern, für all die Kleinigkeiten, bei denen einem das Herz vor Freude aufgeht – genau dafür lohnt es sich“.

Dass in Zeiten des Fachkräftemangels in der Pflege so viele Absolventen der Krankenpflegeschule im Landkreis Passau bleiben, freute auch den stellvertretenden Landrat Klaus Jeggle, der herzliche Grüße des Landkreises, des Kreistags sowie des Landrats überbrachte. Er wünschte den Absolventen viel Kraft und Stärke, um die Herausforderungen und die Belastungen zu meistern, die der Pflegeberuf mit sich bringt und ergänzte: „Ihr macht das menschliche Gesicht der Pflege aus“.

Einen herzlichen Gruß der Marktgemeinde Rotthalmünster überbrachte Bürgermeister Franz Schönmoser und betonte die große Verantwortung, die der Pflegeberuf mit sich bringt. Aus diesem Grund sei eine gute Ausbildung umso wichtiger, so Franz Schönmoser und freute sich in diesem Zusammenhang über die neu errichtete Krankenpflegeschule sowie über die im Herzen der Marktgemeinde bereits in Betrieb genommene Appartement-Wohnlage.

Als Moderatorinnen führten durch den Abend Alina Eggenberger (li.) und Lena Brandl.

Als Moderatorinnen führten durch den Abend Alina Eggenberger (li.) und Lena Brandl.

Einmütige Entscheidung von Kreistag und Landrat in den Neubau der Krankenpflegeschule: Hierzu erklärte der stv. Landrat Klaus Jeggle, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steige. Die Investition in eine neue Krankenpflegeschule sei daher eine wichtige Voraussetzung, um den Nachwuchs qualifizierter Pflegefachkräfte in der Pflege zu sichern – für eine gute pflegerische Versorgung im Landkreis.

Über die Staatspreisurkunde für Absolventen mit einer Gesamtnote von 1,5 und besser freuten sich Alina Eggenberger (1,14), Nadine Bonifer (1,28), Kathrin Zitzlsberger (1,28) und Julia Datzmann (1,42).

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