Projektwoche an der Pflegefachschule Rotthalmünster: Nachwuchspflegekräfte der Landkreis Passau Kliniken gestalten gesundes Buffet

Präsentieren ihr gesundes Buffet: Der Generalistikkurs G5 der Berufsfachschule für Pflege Rotthalmünster mit Ökotrophologin Frau Tischler (v.r.) und Lehrkraft Elke Lindenthal. (Foto: Lindinger)
Unter dem Motto “Du bist, was du isst” setzen sich die Auszubildenden der Berufsfachschule für Pflege Rotthalmünster intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander. Ziel ist es, Gesundheitsförderung nicht nur theoretisch zu lehren, sondern auch praktisch zu leben.
Es geht auch darum, die Patienten im Umgang mit krankheits-, therapie- und pflegebedingten Anforderungen zu beraten.Schulleiterin Sabrina GrünleitnerDie Versorgung von Menschen mit komplexen gesundheitlichen Problemlagen gehört zu den Schwerpunktaufgaben von Pflegefachkräften. Dabei sollen sie nicht nur bei dessen Genesung mitwirken. Die Patienten sollen befähigt werden, ihre Gesundheitsziele in größtmöglicher Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu erreichen.
Gesunde Schule
Ausgehend von der Ansicht des Medizinhistorikers Heinrich Schipperges “Gesundheit ist ein Weg, der sich bildet, indem man ihn geht”, beschäftigen sich die angehenden Pflegefachkräfte im Rahmen einer Projektwoche mit gesundheitserhaltendem und -förderndem Verhalten. Die Themen reichen von gesunder Ernährung, Schadstoffen in Lebensmitteln, der Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit und Lebensweise bis hin zu theoretischen Ansätzen wie dem Salotugenesemodell nach Aaron Antonovsky. Das Unterrichtskonzept “Gesunde Schule” verbindet dabei Theorie und Praxis auf anschauliche Weise.
Gesundes Buffet
Den Abschluss des Unterrichts in Gesundheitsförderung bildet ein gesundes Buffet im Empfangsbereich des Schulzentrums neben dem Krankenhaus Rotthalmünster. Die Auszubildenden planen die Gerichte eigenständig, kaufen die Zutaten ein und bereiten diese gemeinsam mit Ökotrophologin Frau Tischler in der schuleigenen Küche zu. “Ernährung ist mehr als nur Nahrungsaufnahme”, so Sabrina Grünleitner und ergänzt: “Sie hat viel mit Wohlbefinden, Gesundheit als auch Gemeinschaft zu tun. Viele Menschen bringen unterschiedliche Ideen, Rezepte und kulturelle Einflüsse mit. Genau diese Vielfalt macht unsere Gemeinschaft stark und gehört an einen gemeinsamen Tisch”.
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