Kaufland-Azubis danken Krankenhaus Vilshofen

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Jede Station erhielt als Dankeschön einen Geschenkkorb von den Kaufland-Azubis (in Rot). Bei der Übergabe mit dabei waren Pflegedienstleiter Helmut Hopper (v.l.), Geschäftsführer Josef Mader und Verwaltungsleiter Alexander Dötter.

24 Stunden, sieben Tage die Woche in drei Schichten – die Mitarbeiter des Krankenhauses Vilshofen sind rund um die Uhr für Menschen da, die krank oder verletzt sind.

Grund genug für die Auszubildenden vom Kaufland Vilshofen, dem Stationspersonal mit einem Geschenkkorb einfach mal Danke zu sagen.

Jede Station erhielt als Dankeschön einen Geschenkkorb von den Kaufland-Azubis (in Rot). Bei der Übergabe mit dabei waren Pflegedienstleiter Helmut Hopper (v.l.), Geschäftsführer Josef Mader und Verwaltungsleiter Alexander Dötter.

Jede Station erhielt als Dankeschön einen Geschenkkorb von den Kaufland-Azubis (in Rot). Bei der Übergabe mit dabei waren Pflegedienstleiter Helmut Hopper (v.l.), Geschäftsführer Josef Mader und Verwaltungsleiter Alexander Dötter.

Azubi-Projekt mit sozialem Statement

Jedes Jahr stellen die Azubis vom Kaufland Vilshofen mit Unterstützung von Hausleiter Thorsten Mayer soziale Projekte auf die Beine. Dieses Jahr wollen die Auszubildenden Christopher Heyroth (25 Jahre), Julia Weiser (19 Jahre), Marcel Scheuer (21 Jahre) und Lea Mayer (19 Jahre) ein klares Statement setzen. Mit Geschenkkörben und Adventskalendern bepackt sagten sie am Montagnachmittag einfach mal Danke an diejenigen, die tagtäglich alles für das Wohlergehen anderer geben und immer hinter ihrem Beruf stehen.

Wenn jemand eine Anerkennung verdient hat, dann auf jeden Fall unsere Beschäftigten.Josef Mader, Geschäftsführer

“Die Wahl für das Azubi-Projekt fiel auf das Krankenhaus Vilshofen, weil ich in meinem Praktikum im Rahmen der 11. Klasse der Fachoberschule gesehen habe, was für Aufgaben die dortigen Angestellten tagtäglich meistern müssen und das rund um die Uhr”, erklärt Christopher Heyroth, Kaufmann im Einzelhandel im dritten Ausbildungsjahr und einer der Teamleiter.

Ein Dankeschön für das berufliche Engagement und den Einsatz zu erhalten sei in der heutigen Gesellschaft zur Seltenheit geworden. “Meiner Meinung nach wird die Arbeit sowohl der Krankenschwestern, Pfleger sowie Ärzte im Krankenhaus oft zu wenig geschätzt”, so Lea Mayer, Auszubildende im ersten Jahr. Auch einer der beiden Geschäftsführer der Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen, Josef Mader, muss gestehen, dass er bei der Idee zuerst von einer Fake News ausgegangen sei. “Mit so einer tollen Aktion werden wir nicht oft überrascht”, schildert Josef Mader und ergänzt: “Aber wenn jemand eine Anerkennung verdient hat, dann auf jeden Fall unsere Beschäftigten und insbesondere die Mitarbeiter in der Pflege.”

Als kleines Zuckerl brachten die Kaufland-Azubis Lea Mayer (v.l.), Christopher Heyroth, Marcel Scheuer und Julia Weiser noch Adventskalender für das Krankenhaus Vilshofen mit.

Als kleines Zuckerl brachten die Kaufland-Azubis Lea Mayer (v.l.), Christopher Heyroth, Marcel Scheuer und Julia Weiser noch Adventskalender für das Krankenhaus Vilshofen mit.

Ziel des Projekts

Gerade jetzt in der Adventszeit soll das Azubi-Projekt daran erinnern, einander wieder mehr wertzuschätzen und zu respektieren. Dazu gehört auch, bewusst für Dienstleistungen dankbar zu sein, die oft als selbstverständlich angesehen werden – wie die medizinische Versorgung vor Ort. “Mit unserer kleinen Geste wollen wir dies in der sonst so stressigen Weihnachtszeit tun”, betont Marcel Scheuer, Bachelorstudent im dritten Semester.

Und die sozialen Projekte erfüllen noch einen guten Zweck: Mit jedem Projekt wachsen die Azubis selbst ein kleines Stück über sich hinaus. Sie erhalten einen Einblick in die Organisation von Großprojekten und lernen, mit Stresssituationen umzugehen. Ganz nebenbei werden ihnen Werte wie Teamwork, Dankbarkeit, Zusammenhalt und Anteilnahme vermittelt. Julia Weiser, Auszubildende im dritten Jahr, fasst es treffend zusammen: “Ich lerne durch unsere Projekte so viel fürs Leben und kann all diese Eindrücke für meinen weiteren Werdegang nutzen.”