Krankenhaus Vilshofen: Schwerverletze werden optimal versorgt

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Nachgestellte Szene im Schockraum. Der Chefarzt für Unfallchirurgie Dr. Hans-Otto Rieger (3.v.l.) und Leitender Notarzt Dr. Wolfgang Stuchlik (3.v.r.) bei der Erstversorgung. Sie werden unterstützt von (v.l.n.r.): Rettungssanitäterin Christina Schneider, die Leiterin der Notfallambulanz Petra Schärtl, Rettungssanitäter Florian Dobler (Mitte), Anästhesistin Dr. Kathrin Unverdorben und Anästhesie-Pfleger Martin Schichl. (Foto: Richter)

Krankenhaus erneut als lokales Traumazentrum bestätigt

Der unfallchirurgischen Abteilung – unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hans-Otto Rieger – wurde aktuell das dritte Mal in Folge bestätigt, dass die optimale medizinische Versorgung von Unfallopfern sicherstellt ist. Bei der medizinischen Versorgung schwerverletzter Personen kommt es natürlich auf eine zeitnahe Erstversorgung am Unfallort an. Entscheidend für die weitere Prognose und den Behandlungserfolg ist aber auch die Behandlung des Patienten in einer kompetenten Trauma-Klinik. 2006 hat daher die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ein bundesweites Netzwerk von Traumazentren installiert, die sich regional in TraumaNetzwerken organisieren. Ziel der bundesweit organisierten Netzwerke ist es, Versorgung Schwerverletzter durch weitere Vereinheitlichung weiter zu optimieren.

Nachgestellte Szene im Schockraum. Der Chefarzt für Unfallchirurgie Dr. Hans-Otto Rieger (3.v.l.) und Leitender Notarzt Dr. Wolfgang Stuchlik (3.v.r.) bei der Erstversorgung. Sie werden unterstützt von (v.l.n.r.): Rettungssanitäterin Christina Schneider, die Leiterin der Notfallambulanz Petra Schärtl, Rettungssanitäter Florian Dobler (Mitte), Anästhesistin Dr. Kathrin Unverdorben und Anästhesie-Pfleger Martin Schichl. (Foto: Richter)

Nachgestellte Szene im Schockraum. Der Chefarzt für Unfallchirurgie Dr. Hans-Otto Rieger (3.v.l.) und Leitender Notarzt Dr. Wolfgang Stuchlik (3.v.r.) bei der Erstversorgung. Sie werden unterstützt von (v.l.n.r.): Rettungssanitäterin Christina Schneider, die Leiterin der Notfallambulanz Petra Schärtl, Rettungssanitäter Florian Dobler (Mitte), Anästhesistin Dr. Kathrin Unverdorben und Anästhesie-Pfleger Martin Schichl. (Foto: Richter)

 

Dem Krankenhaus Vilshofen wurde erstmals 2008 die Bescheinigung als lokales Traumazentrum ausgestellt. Seitdem gehört es mit seiner unfallchirurgischen Abteilung zum TraumaNetzwerk Ostbayern.

Jüngst wurde dem Krankenhaus Vilshofen im Zuge der Re-Auditierung erneut bescheinigt, dass es als lokales Traumazentrum die hohen Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und den Kriterien TraumaNetzwerk DGU® erfüllt. Um ein Traumazentrum zu werden, müssen hohe Anforderungen erfüllt werden. Täglich 24 Stunden lang und an 365 Tagen im Jahr muss die Klinik unter anderem folgende Ressourcen vorhalten: einen eigenen Schockraum, einen Hubschrauberlandeplatz, Notfall-OP-Saalkapazitäten, OP-Instrumente zur Notfallintervention, verschiedene Blutprodukte und unterschiedlichste diagnostische Geräte. Auch personell muss rund um die Uhr ein großer Stab an Personal bereitstehen. Vor Ort in der Klinik: ein Facharzt für Anästhesie, Anästhesie- und Ambulanzpflegekräfte sowie ein chirurgischer Assistenzarzt. Zusätzlich müssen sich im Hintergrund für den Notfall immer bereithalten: ein Facharzt für Unfallchirurgie, einer für Allgemeinchirurgie sowie OP-Pflegekräfte. Sie müssen immer erreichbar und im Notfall innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein. Ebenfalls erforderlich: eine 24-Stunden besetzte Intensivstation. Ob die Voraussetzungen alle erfüllt sind, wird alle drei Jahre von DIOcert, einem unabhängigen Zertifizierungsunternehmen, in Form einer Re-Auditierung (Vor-Ort-Begehung) überprüft.