Was nach Jahrzehnten bleibt

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Krankenhaus Vilshofen blickt mit Dienstjubilaren und Ruheständlern auf gemeinsame Arbeit zurück

Viele gemeinsame Jahre verbinden: Die Dienstjubilare und Ruheständler des Krankenhauses Vilshofen feierten mit Geschäftsführung, Klinikleitung, Betriebsrat und zahlreichen Führungskräften.

Jahrzehntelange Berufserfahrung kam bei der diesjährigen Jubiläumsfeier am Krankenhaus Vilshofen zusammen. Gleich 15 Beschäftigte aus unterschiedlichen Bereichen wurden für 25 und 40 Dienstjahre geehrt, sieben weitere in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Im Mittelpunkt stand dabei nicht allein der Blick zurück, sondern vor allem das, was nach so vielen gemeinsamen Berufsjahren bleibt: Erfahrung, bewältigte Herausforderungen und viele persönliche Verbindungen.

Geschäftsführer Klaus Seitzinger dankte den Dienstjubilaren und Ruheständlern für ihre langjährige Verbundenheit und ihren Einsatz. Gerade in Zeiten ständiger Veränderungen seien Mitarbeitende wichtig, die bleiben, Entwicklungen mittragen und das Unternehmen über viele Jahre mitprägen, betonte er.

Die stv. Betriebsratsvorsitzende Natali Sanei lenkte den Blick auf die Menschen hinter dem Krankenhausbetrieb. Während im Gesundheitswesen viel über Kosten, Fallzahlen und Budgets gesprochen werde, sehe sie vor allem “Menschen, die den Laden am Laufen halten.” Dienstjubiläen stünden für jahrzehntelange gemeinsame Arbeit und Zusammenhalt. Für diesen Einsatz dankte sie den Geehrten im Namen des gesamten Betriebsrats.

Robert Grübl (Qualitätsmanagement), Monika Fesl (Leitung Sozialdienst), Anna-Elisabeth Osterer (Notfallabrechnung), Ernst Lang (Hausmeister), Elisabeth Königseder (Stationshilfe St. 4), Nicole Ertl (Endoskopie), Bärbl Wißmann (Endoskopie), Brigitte Roßmüller (Stabstelle Pflegedirektion) und Birgit Gottschaller (Hygienefachkraft).

Maria Klingseis (Küche), Andrea Werndl (Stationsleitung Intensiv/IMC), Heidi Striedl (Pflegekraft St. 6), Josef Mader (Geschäftsführung), Elisabeth Zitzelsberger (Pflegekraft St. 7) und Manuela Habereder (OP-Pflegekraft).

  • 25 Jahre im öffentlichen Dienst

  • 40 Jahre im öffentlichen Dienst

Dank für (Lebens-)Zeit

Dr. med. Andreas Weißmann, Ärztlicher Direktor, stellte die Frage, was von einem langen Berufsleben in Erinnerung bleibe. “Patienten und Angehörige, für die man sich Zeit genommen hat, jüngere Kollegen, die man auf ihrem Weg begleitet hat, oder der Zusammenhalt in einem Team auch in schwierigen Zeiten”, zählte er exemplarisch auf. Gleichzeitig hätten die Geehrten mehr Krankenhausreformen erlebt, als in einem Berufsleben zumutbar seien und die damit verbundenen Veränderungen nicht nur überstanden, sondern aktiv mitgestaltet. Vor allem aber hätten sie dem Krankenhaus eines gegeben: “Zeit. Lebenszeit.” Dafür dankte Dr. Weißmann ausdrücklich.

Auch Verwaltungsleiter Alexander Dötter würdigte die Treue zum Unternehmen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es keineswegs selbstverständlich, auf Mitarbeiter zählen zu können, die einen großen Teil ihres Berufslebens in den Dienst anderer gestellt haben. “Langjährige Mitarbeiter sind die Säulen unseres Unternehmens und zugleich Vorbilder für jüngere Kollegen.” Umso wichtiger sei es, ihre über die vielen Jahre gewachsene Erfahrung weiterzugeben.

Pflegedirektor Martin Marek machte deutlich, welchen Wert 25 oder 40 Jahre Berufserfahrung für ein Krankenhaus haben. Das Wissen und die Kompetenz der Geehrten seien “unbezahlbar” und ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Unternehmens. Wer über Jahrzehnte Teil des Hauses sei, gehöre im besten Sinne beinahe schon zum “Inventar”, so Marek. Besonders würdigte der Pflegedirektor deren Zuverlässigkeit, Flexibilität und Einsatzbereitschaft: “Bei 40 Jahren Berufserfahrung ziehe ich persönlich meinen Hut.”

Unter den Jubilaren war auch Geschäftsführer Josef Mader, der sein 40-jähriges Dienstjubiläum feierte. Sein Kollege Klaus Seitzinger beschrieb ihn als fleißig, schnell, verlässlich und korrekt. Bildlich wünschte er Mader, weiterhin das richtige Ziel im “Navi des Unternehmens” einzugeben. Auch Josef Mader selbst blickte mit einigen Anekdoten auf seinen beruflichen Weg zurück. Sein Fazit: offen für Neues bleiben und Chancen ergreifen, denn “von nichts kommt nichts”.

In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet: 

Elfriede Erndl (Köchin), Sabine Valer (Pflegekraft St. 3), Hildegard Aigner (Sozialdienst), Ingeborg Apfelbeck (Sozialdienst), Herbert Niedernhuber (Hausmeister), Josef Schätzl (Koch) und Almut Hajek (Arzthelferin Allgemeinchirurgie).


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