Psychosomatische Nachsorge

Ziel der Psychosomatischen Nachsorge ist es, die in der (teil-)stationären Behandlung erreichten Therapiezielen zu festigen, Unterstützung zu erhalten beim Übergang von der Akutbehandlung in den Alltag und eine grundlegende psychische Stabilisierung zu erreichen, um die Teilhabe am sozialen, beruflichen und familiären Leben weiter zu fördern. Zu diesem Zwecke empfehlen wir zwei Gruppenangebote für die Nachsorge.

Die Ankergruppe

Die Ankergruppe besteht aus therapeutischem Fachpersonal und Pflegekräften der Psychosomatischen Tagesklinik Passau, die für die Patientinnen und Patienten, welche bereits aus dem Setting der Tagesklinik ausgeschieden sind, Nachsorge-Kurse anbieten. Das Kursangebot wird durch die Teilnehmenden der Ankergruppe immer wieder überdacht, zusammengestellt und neu ausgegeben.

Somit haben die Patientinnen und Patienten auch nach Beendigung der teilstationären Therapie noch Anbindung und können aus einer vielschichtigen Zusammenstellung an Kursangeboten wählen. Dies unterstützt zusätzlich die Aufrechterhaltung der sozialen Kontakte unter den behandelten Personen und stabilisiert außerdem Körper, Geist und Seele.

Informationen / Organisatorisches:

  • Die Termine finden in der Graneckerstr. 1, 94036 Passau statt in den Räumlichkeiten der Tagesklinik
  • Dauer der Einheiten 1,5 Stunden
  • Kosten pro Person pro Einheit 10,-€ (Quittung wird ausgestellt)
  • Die Gruppen sind auf 8 Teilnehmende begrenzt
  • Anmeldung bis spätestens 2 Tage vor der jeweiligen Einheit beim zuständigen Therapeuten
  • Teilnahme nur für bereits entlassene Patientinnen und Patienten der Tagklinik möglich.

Selbsthilfegruppe Stützpfeiler

Die etwas andere Gruppe für Menschen mit Depressionen, Angst- und Persönlichkeitsstörungen.

Das Konzept der Selbsthilfegruppe sieht vor, dass anstehende und aktuelle Probleme in den Treffen besprochen werden. Jedoch werden auch spezielle Thema, z. B. Nein­-Sagen oder Selbstwertgefühl erarbeitet und vertieft. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, dass das Positive wieder in unserem Leben Einzug hält und Platz findet. Geselliges Beisammensein nach den Treffen, Ex­positionen, Freizeitunternehmungen usw. unter­ stützen den Genesungsweg.

Die Teilnehmenden der Selbsthilfegruppe sind breitgefächert erkrankt oder instabil, z.B. Phobien, Zwangsstörungen, Beziehungsängste, Bipolare Störung, Borderline, Panikattacken, Psychosen, Burnout, manisch-depressiv, somatische Depression, Depression nach einer Krankheit, Winterdepression, Depression im Alter, Stimmungs­schwankungen; die Altersspanne reicht von 18 bis 70 Jahre. Dies hat den Vorteil, dass die Teilnehmenden aus den unterschiedlichsten Erfahrungen voneinander und miteinander lernen können und sich gegenseitig Mut geben und unterstützen.

Die Selbsthilfegruppe Stützpfeiler untersteht keinem Dachverband, sondern ist eine eigenständige Selbsthilfegruppe. Sie wird jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen in Bayern gefördert, sodass bei den Expositionen usw. nur ein geringer Eigenanteil beigesteuert werden muss.

Unser Leistungsspektrum umfasst die Behandlung von…